Ein schwerer Verkehrsunfall mit anschließendem Brand: Bei der diesjährigen Großübung der Jugendfeuerwehren der Feuerwehr Nidderau stellten die Nachwuchskräfte am Samstag ihr Können, ihre Motivation und ihren Teamgeist unter Beweis.
Das angenommene Szenario hatte es in sich: Nach einem illegalen Straßenrennen waren zwei Fahrzeuge an der Außenwand des Jugendzentrums in Erbstadt verunfallt. Gleichzeitig griff ein entstandener Brand auf das Gebäude über.
Für die Nachwuchskräfte entwickelte sich daraus eine komplexe Einsatzlage mit mehreren Einsatzabschnitten und ganz unterschiedlichen Herausforderungen, die nur gemeinsam bewältigt werden konnten.
Die rund 50 Jugendlichen übernahmen dabei zahlreiche Aufgaben: Sie sicherten die verunfallten Fahrzeuge, bereiteten die technische Rettung vor und kümmerten sich um die betroffenen Personen. Parallel liefen die Brandbekämpfung sowie die Personenrettung im Jugendzentrum. Darüber hinaus galt es, eine Riegelstellung aufzubauen, einen Gastank zu kühlen und den Gefahrenbereich abzusperren.
Dabei waren vor allem ein koordiniertes Vorgehen und die Zusammenarbeit der Jugendfeuerwehren gefragt.
„Die Jugendlichen haben eine anspruchsvolle Lage mit viel Engagement und Teamgeist gemeistert. Besonders freut uns, wie selbstverständlich dabei über die Grenzen der einzelnen Stadtteilwehren hinweg zusammengearbeitet wird. Genau das macht unsere Feuerwehr aus“, lobt Stadtbrandinspektor Christopher Leidner.
Auch die Stadtjugendwarte ziehen ein positives Fazit: „Hinter einer solchen Übung stecken viele Stunden Vorbereitung. Unser Dank gilt deshalb allen Jugendwarten, Betreuerinnen und Betreuern sowie Helfern, die unseren Nachwuchs begleiten und solche Ausbildungstage überhaupt erst möglich machen.“
Ein erfolgreicher Übungstag, der einmal mehr gezeigt hat, wie viel Engagement, Teamgeist und Können bereits in unserem Feuerwehrnachwuchs steckt!






