25 Jahre Brandschutzerziehung in Nidderau – Feuerwehr blickt auf ein Vierteljahrhundert engagierter Präventionsarbeit zurück

Mit großem Stolz feiert die Feuerwehr Nidderau in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum: Seit nunmehr 25 Jahren engagieren sich Feuerwehrangehörige in der Brandschutzerziehung und -aufklärung. Was einst mit der Gründung eines stadtweiten Arbeitskreises begann, ist heute ein fester Bestandteil der Präventionsarbeit in allen fünf Stadtteilen.

1999 erarbeiteten die Ehrenamtlichen ein gemeinsames Konzept und schafften Materialien an. Im Jahr 2000 starteten dann die ersten Besuche in den Kindergärten, ein Jahr später folgten die Grundschulen. Seither arbeiten rund ein Dutzend aus der Feuerwehr Nidderau im Arbeitskreis zusammen, entwickeln Materialien weiter und führen jährlich über 260 Stunden Unterricht und Vorführungen durch – zusätzlich zu ihrem regulärem Ausbildungs- und Einsatzdienst.

Ob mit dem Rauchhaus, einer selbstgebauten Schaumlöschvorrichtung oder praktischen Vorführungen in voller Schutzausrüstung: Die Brandschutzerziehung in Nidderau setzt konsequent auf Lernen mit allen Sinnen. Im Fokus stehen dabei die Vorschulkinder sowie Schülerinnen und Schüler der dritten Grundschulklassen. Seit 2024 ergänzt der neue Lehrplan des Landes Hessen die Zusammenarbeit mit Schulen – eine wichtige Entlastung für die Ehrenamtlichen.

„Wenn durch das, was die vielen engagierten von unseren Brandschutzerzieherinnen und -erzieher leisten, auch nur ein schlimmer Unfall oder eine Brandverletzung eines Kindes verhindert werden kann, dann ist all ihr Einsatz mehr als gerechtfertigt und von unschätzbarem Wert. Für dieses zusätzliche Engagement – neben Ausbildung, Übungsdienst und Einsatzgeschehen – gilt ihnen mein ausdrücklicher Dank.“, würdigt Stadtbrandinspektor Christopher Leidner das Engagement des Arbeitskreises. „Die Brandschutzerziehung leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit – sie stärkt auch das Vertrauen der Kinder in die Feuerwehr und ist damit ein wichtiger Bestandteil unserer städtischen Präventionsarbeit,“ so Leidner weiter.

Ein Vierteljahrhundert Brandschutzerziehung in Nidderau – das bedeutet nicht nur unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit, sondern auch unzählige Kinderaugen, die staunend lernen, wie man richtig handelt, wenn es darauf ankommt. Und manchmal, so zeigen Beispiele aus der Praxis, hat die Brandschutzerziehung bereits Schlimmeres verhindert.

Zentrale Ansprechpersonen für die Brandschutzerziehung und -aufklärung bei der Feuerwehr Nidderau sind Sabine Traudt und Stefan Zwirner (brandschutzerziehung@feuerwehr-nidderau.de). Weitere Informationen zur Brandschutzerziehung erhalten Sie hier.