Datum: 30. Juli 2026
Alarmzeit: 17:24 Uhr
Alarmierungsart: Digitaler Pager, Groupalarm
Einsatzort: B45 – Nidderau-Heldenbergen -> Niddatal-Kaichen
Eingesetzte Einheiten:
- Heldenbergen: AB-WASSER , FW MKK 21-66-1 , FW NID 1-11-1 , FW NID 1-19-1 , FW NID 1-46-1 , FW NID 1-48-1 , FW NID 1-64-1
- Windecken: FW NID 2-19-1 , FW NID 2-46-1 , FW NID 2-48-1
- Erbstadt: FW NID 3-19-1 , FW NID 3-42-1
- Ostheim: FW NID 5-19-1 , FW NID 5-46-1 , FW NID 5-48-1
- Führungsdienst: FW NID 1-10-1
- Drohnengruppe: DROHNE
- Feuerwehr Maintal: AB-WASSER MTL , FW MTL 1-66-1
- Führungsdienst MKK: FW MKK 01
Weitere Kräfte: Polizei
Einsatzbericht:
Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Feuerwehr Nidderau konnte am Donnerstagnachmittag ein größerer Flächenbrand entlang der Bahnstrecke zwischen Heldenbergen und Kaichen rasch gelöscht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.
Gegen 17.25 Uhr rückte die Feuerwehr Nidderau zu einem gemeldeten Flächenbrand zwischen den Bundesstraßen 45 und 521 in der Verlängerung der Friedberger Straße aus. Bereits auf der Anfahrt war eine weithin sichtbare Rauchentwicklung erkennbar. Aufgrund der trockenen Vegetation und des teils kräftigen Windes breitete sich das Feuer innerhalb kurzer Zeit auf eine größere Fläche aus. Um ein weiteres Ausbreiten der Flammen zu verhindern, wurden umgehend zusätzliche Einsatzkräfte nachalarmiert.
Durch den gezielten und koordinierten Einsatz der Feuerwehr konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und vollständig gelöscht werden. So gelang es auch, ein Übergreifen der Flammen auf weitere Vegetationsflächen erfolgreich zu verhindern. Bereits nach weniger als zwei Stunden hatten die Einsatzkräfte auch das letzte Glutnest abgelöscht und den Einsatz weitgehend beendet. Im Laufe des Abends erfolgte vorsorglich eine Nachkontrolle der Brandstelle, um ein erneutes Aufflammen auszuschließen.
Eine wertvolle Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte durch örtliche Landwirte, die mit ihren Fahrzeugen und landwirtschaftlichen Geräten zur Einsatzstelle kamen und die Löscharbeiten unterstützten. Die Feuerwehr Nidderau bedankt sich ausdrücklich für die schnelle und unkomplizierte Hilfe sowie die gute Zusammenarbeit vor Ort.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung veranlasste die Feuerwehr vorsorglich eine Bevölkerungswarnung über KatWarn. Die Anwohnerinnen und Anwohner wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Diese Warnung konnte gegen 19.30 Uhr wieder aufgehoben werden.
Nach derzeitigem Kenntnisstand wurde niemand verletzt.
Zur Brandursache können seitens der Feuerwehr Nidderau keine Angaben gemacht werden.
