Am Donnerstagabend absolvierte die Feuerwehr Nidderau eine Alarmübung im Stadtteil Eichen. Das angenommene Szenario war ein Brand in einer Tiefgarage, bei dem mehrere Menschen gerettet werden mussten. Ziel war es, die Zusammenarbeit der einzelnen Stadtteile unter realitätsnahen Bedingungen zu festigen und die Abläufe im Brandeinsatz zu optimieren.
Bereits kurz nach Eintreffen der ersten Einheiten wurde eine umfassende Menschenrettung eingeleitet. Atemschutztrupps suchten die verrauchten Abschnitte der Tiefgarage systematisch ab, während parallel die Brandbekämpfung vorbereitet und weitere Personen von Balkonen gerettet werden mussten. Durch das koordinierte Vorgehen aller beteiligten Kräfte konnten schlussendlich alle Personen erfolgreich gefunden, gerettet und an das DRK OV Nidderau übergeben werden.
„Nur durch regelmäßige und realitätsnahe Übungen können wir im Ernstfall schnell und sicher handeln. Die heutige Übung hat gezeigt, wie wichtig abgestimmte Abläufe und eine funktionierende Kommunikation sind. Durch konstruktive Nachbesprechungen können wir Abläufe optimieren, um im Ernstfall noch professioneller vorzugehen“, betont Stadtbrandinspektor Christopher Leidner. „Ein großer Dank gilt allen Einsatzkräften, die ihre Freizeit investieren, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.“
Die Feuerwehr Nidderau setzt auch künftig auf regelmäßige Ausbildungen und komplexe Einsatzübungen, um die Einsatzbereitschaft hochzuhalten und für außergewöhnliche Lagen bestmöglich vorbereitet zu sein.
Solche Übungen schaffen Handlungssicherheit, stärken das Zusammenspiel der Einheiten und stellen sicher, dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt.
