Feuerwehr zeigt Einsatzvielfalt bei „Licht und Feuer“

Wie schnell im Ernstfall gehandelt werden muss und wie vielfältig die Aufgaben der Feuerwehr sind, konnten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher am vergangenen Samstag (15. August) bei „Licht und Feuer“ hautnah erleben. An verschiedenen Orten im Stadtteil Heldenbergen zeigten Einsatzkräfte der Feuerwehr Nidderau und der Nachbarkommunen gemeinsam mit dem Rettungsdienst in vier realitätsnahen Einsatzübungen ihr Können. Das Organisationsteam des Standorts Heldenbergen hatte auch in diesem Jahr wieder abwechslungsreiche und anspruchsvolle Szenarien vorbereitet, die den Zuschauerinnen und Zuschauern einen möglichst authentischen Einblick in die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen der Einsatzkräfte ermöglichten.

Den Auftakt bildete eine angenommene Explosion an der Bertha-von-Suttner-Schule. Dabei mussten mehrere Personen gerettet und versorgt werden. Anschließend ging es zur Einmündung Fritz-von-Leonhardi-Straße / Konrad-Adenauer-Allee. Dort erwartete die Einsatzkräfte ein simulierter Lkw-Unfall mit eingeklemmten Personen. Im Anschluss wurde bei der DPSG Stamm Sankt Bonifatius Heldenbergen ein Wohnungsbrand dargestellt, bevor bei der abschließenden Übung an der Kreuzung Mühlstraße / Bahnhofstraße ein verunfallter Pkw im Wasser für einen weiteren anspruchsvollen Einsatz sorgte.

Mit den Übungen wurde nicht nur die technische und taktische Arbeit der Feuerwehr sichtbar. Besonders deutlich wurde auch, wie wichtig das Zusammenspiel verschiedener Einsatzkräfte ist. Feuerwehr und Rettungsdienst arbeiteten Hand in Hand, um die dargestellten Notlagen möglichst realistisch abzuarbeiten. Pyrotechnische Effekte unterstützten dabei teilweise die realitätsnahe Darstellung der Szenarien.

Für die Zuschauerinnen und Zuschauer bot sich dabei ein ungewohnter Blick auf die Arbeit der Feuerwehr. Eine Besucherin zeigte sich beeindruckt: „Es ist schön zu sehen, wie professionell die Einsatzkräfte zusammenarbeiten und dass im Notfall Menschen da sind, die einem schnell und kompetent helfen. Das beruhigt mich.“

Die eindrucksvollen Übungen zeigen einmal mehr: Feuerwehr ist weit mehr als Blaulicht und Martinshorn. Dahinter stehen Menschen, alles Nidderauer Bürgerinnen und Bürger, die sich freiwillig engagieren, um für andere da zu sein. Die Einsatzkräfte leisten ihren Dienst ehrenamtlich. Rund um die Uhr stehen sie bereit, um Menschen zu retten, Brände zu bekämpfen, Gefahren abzuwehren und technische Hilfe zu leisten. „Licht und Feuer“ machte auf anschauliche Weise deutlich, was hinter diesem Ehrenamt steckt und wie viel Ausbildung, Übung und Teamarbeit erforderlich sind, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt.

Nach den Einsatzübungen verlagerte sich das Geschehen zum Feuerwehrhaus Heldenbergen. Dort präsentierte sich die Bambinifeuerwehr und zeigte, was die jüngsten Mitglieder im Alter von sechs bis zehn Jahren bereits lernen. Für viele Kinder und Familien bot sich dabei die Gelegenheit, ihre Feuerwehr einmal aus nächster Nähe kennenzulernen.

Anschließend lud der Förderverein Feuerwehr Heldenbergen zu einem gemütlichen Ausklang ein. Bei Essen, Getränken und guter Stimmung kamen Besucherinnen und Besucher mit den Feuerwehrleuten ins Gespräch, konnten Fragen stellen und sich über das Ehrenamt informieren.

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