Silvesterbilanz: Feuerwehr Nidderau bei zwei Brandeinsätzen gefordert

Zu zwei silvestertypischen Einsätzen rückte die Feuerwehr Nidderau in der Nacht zum Neujahr aus.

Der erste Einsatz führte die Einsatzkräfte bereits um 17.45 Uhr in den Gehrener Ring. Dort war eine Papierpresse in Brand geraten. Das Feuer konnte zügig gelöscht werden, jedoch gestalteten sich die Nachlöscharbeiten aufwendig. Um sämtliche Glutnester ablöschen zu können, musste der Container vollständig geleert werden. Hierzu wurde im Laufe des Einsatzes ein ortsansässiges Entsorgungsdienstleistungsunternehmen hinzugezogen, das den Container vor Ort entleerte.

Kurz vor 2 Uhr wurden die Einsatzkräfte erneut alarmiert, diesmal in den Hüttenweg. Dort brannten nach ersten Erkenntnissen mehrere Mülltonnen beziehungsweise Unrat unmittelbar an einer Hausfassade. Bei Eintreffen der Feuerwehr drang bereits Rauch in das Einfamilienhaus. Durch das schnelle und gezielte Eingreifen der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude verhindert werden. Ein Bewohner, der zuvor eigene Löschversuche unternommen hatte, erlitt leichte Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst untersucht.

Zur Höhe der entstandenen Sachschäden sowie zur genauen Brandursache kann die Feuerwehr Nidderau derzeit keine Angaben machen. In beiden Fällen kann jedoch ein unsachgemäßer Umgang mit pyrotechnischen Gegenständen nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Die Polizei hat die Ermittlungen in beiden Fällen aufgenommen.

Noch in der Nacht sowie am Neujahrstag führten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte abschließende Aufräum- und Reinigungsarbeiten an den eingesetzten Fahrzeugen und Ausrüstungsgegenständen durch. „Ich danke allen Einsatzkräften, die in der vergangenen Nacht für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger ihr eigenes Silvesterfest zurückgestellt haben“, würdigte Stadtbrandinspektor Christopher Leidner die Arbeit der freiwilligen Helferinnen und Helfer.