26. Juni 2022

F2-Brennt Carport an Wohngebäude

Datum: 4. Januar 2022
Alarmzeit: 18:38 Uhr
Alarmierungsart: Digitaler Pager, Groupalarm
Einsatzort: Nidderau-Heldenbergen Karoline-von-Günderrode-Straße
Mannschaftsstärke:
Fahrzeuge: 1 RTW , FW MKK 21-30-1 , FW NID 1-11-1 , FW NID 1-19-1 , FW NID 1-46-1 , FW NID 1-48-1 , FW NID 1-64-1 , FW NID 2-10-1 
Weitere Kräfte: Führungsdienst FW MKK, Polizei, Rettungsdienst


Einsatzbericht:

Die Stadtteilwehr Heldenbergen wurde zusammen mit der Drehleiter Windecken zu einem *Zimmerbrand* in die Karoline-von-Günderrode-Straße alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt konnte ein deutlicher Feuerschein und eine Rauchentwicklung von der Einsatzstelle wahrgenommen werden.

Bei Eintreffen der Feuerwehr brannte ein ausgebauter Carport bereits in voller Ausdehnung. Aufgrund der Bauweise, direkt angrenzend an ein Wohngebäude, kam es zu einer Ausbreitung auf das Wärmedämmverbundsystem. Durch das schnelle eingreifen der Feuerwehr Nidderau konnte ein übergreifen auf das betroffene Wohngebäude verhindert werden. Das Feuer wurde durch einen Trupp unter Atemschutz abgelöscht. Ein weiterer Trupp kontrollierte die Innenräume der Liegenschaft. Aufgrund der Wärmebelastung auf das vorhandene Wärmedämmverbundsystem, mussten größere Teile der Fassade gewaltsam geöffnet werden. Insgesamt wurden bei diesem Einsatz drei Trupps unter Atemschutz mit einem Hohlstrahlrohr eingesetzt.

Die Brandstelle wurde kontinuierlich mittels Wärmebildkamera auf mögliche Glutnester kontrolliert.

Desweiteren wurde auch an dieser Einsatzstelle ein „Einsatzabschnitt – Einsatzstellenhygiene“ nach den Vorgaben des Einsatzstellenhygiene-Konzepts der Feuerwehr Nidderau eingerichtet. Allen eingesetzten Atemschutzgeräteträgern wurde so die Möglichkeit gegeben, sich bereits an der Einsatzstelle zu reinigen und die kontaminierte Einsatzkleidung abzulegen. Somit ist eine mögliche Kontaminationsverschleppung an den Feuerwehrstandort minimiert.

Seitens der Feuerwehr Nidderau können keine Angaben zur Brandursache und dem entstanden Sachschaden gegeben werden. Die Polizei hat die Brandursachenermittlung übernommen.


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