16. Juli 2020

Wir sind weiterhin für Sie da

Wir sind da, wenn Menschen in Not geraten und Hilfe benötigen – und das auch während der aktuellen Corona Pandemie. Wenn wir gebraucht werden, rücken wir – die Freiwillige Feuerwehr Nidderau – weiterhin aus. Um sich vor der Ansteckung mit dem Corona Virus zu schützen, verhalten auch wir uns selbstverständlich an besonderen Vorsichtsmaßnahmen. Übungsabende oder kameradschaftliche Treffen, Feste und Veranstaltungen fallen derzeit alle aus. Hinzu kommt, dass Mitglieder unter bestimmten Voraussetzungen nicht am Einsatzdienst teilnehmen dürfen und je nach Einsatzlage werden gegebenenfalls weitere Schutzmaßnahmen an der Einsatzstelle getroffen.

Glücklicherweise blieb es in den vergangenen Wochen verhältnismäßig ruhig. Die Feuerwehr mussten nur zu wenigen kleineren Einsätzen ausrücken. Die First-Responder Gruppe der Feuerwehr Nidderau musste zu insgesamt fünf Einsätzen seit Ende März ausrücken. Trotz besonderer Vorsichtsmaßnahmen konnten hier Menschenleben gerettet werden.

„Die Rettung von Menschenleben hat trotz der aktuellen Pandemie immer noch Vorrang“, garantiert Stadtbrandinspektor Christopher Leidner. Dennoch wird bei Einsätzen derzeit insbesondere auf den Personaleinsatz und strenge Hygiene Vorschriften geachtet. „Die Sensibilität jedes einzelnen Kameraden ist für die gerade anstehende Situation und Aufgabe enorm hoch“, so Leidner. Alle seine Mitglieder würden die Situation ernst nehmen und behutsam damit umgehen.

Sorgen darum, dass aktuell keine Übungsdienste stattfinden dürfen, macht sich stellv. Stadtbrandinspektor Markus Müller unterdessen nicht. „Der Wissensstand und der Ausbildungsgrad der Kameraden ist sehr hoch“, ist sich Müller sicher. Hierbei würden sich das regelmäßige Üben in der Vergangenheit, das Engagement sowie die Teilnahme an den Lehrgängen bemerkbar machen.
„Was fehlt ist das persönliche Treffen, das Miteinander und die Kameradschaft, die die Feuerwehr prägen und ausmachen“, so Müller weiter. Um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr aufrecht zu erhalten, seien diese Maßnahmen dennoch wichtig und zwingend notwendig. Um das Ausbildungsniveau hoch zu halten wurden stadtteilintern, aber auch stadtweit mehrere Online Unterrichte per Videokonferenz abgehalten. „Feuerwehr bedeutet auch kreativ zu sein“, so Leidner.  

Und was hat sich zum „normalen“ Feuerwehralltag in Nidderau noch geändert? „Ich habe subjektiv das Gefühl, dass unsere Bürgerinnen und Bürger unsere Arbeit mehr zu schätzen wissen“, ist sich Leidner sicher und versichert noch einmal, dass die Feuerwehr weiterhin für Ihre Mitmenschen da sein wird.